{"id":658,"date":"2026-08-30T09:00:00","date_gmt":"2026-08-30T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/2026\/08\/30\/ungerades-vom-30-august-2026\/"},"modified":"2026-10-19T10:54:44","modified_gmt":"2026-10-19T08:54:44","slug":"ungerades-vom-30-august-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/2026\/08\/30\/ungerades-vom-30-august-2026\/","title":{"rendered":"\u00abUngerades\u00bb"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Gedanken zum Bauen<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eilmeldung: Dieser Wochenbrief wurde vor dem Unwetter vom Freitag, 28. August, geschrieben. Unser Kenntnisstand ist, dass alle wohlauf sind, was das Wichtigste ist. Die Sch\u00e4den auf dem Schulgeb\u00e4ude und am Schulhaus selbst m\u00fcssen nun zuerst erhoben werden, bevor wir wissen, was an Folgen auf uns zukommt. Der letzte Abschnitt dieses Wochenbriefes mag allerdings dann nicht mehr als ein frommer Wunsch gewesen sein&#8230;<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei uns zuhause ist kaum eine sanit\u00e4re Installation grade montiert worden. Beim Umbau damals war daf\u00fcr ein sympathischer junger Sanit\u00e4r mit starkem Berner Dialekt zust\u00e4ndig, der ein sehr entspanntes Verh\u00e4ltnis zu Genauigkeit und handwerklichem Stolz hatte. Ich \u00e4rgere mich bei einzelnen Teilen noch heute. In einem fr\u00fcheren Wochenbrief hatte ich es schon einmal davon, dass man sich nur dann dar\u00fcber \u00e4rgern muss, wie die Dinge herauskommen, wenn man einen Einfluss auf sie h\u00e4tte nehmen k\u00f6nnen (oder sollen). Das ist hier gegeben, ich h\u00e4tte einfach mehr zugegen sein m\u00fcssen, mehr auf die freundlichen Finger schauen, mehr insistieren, dass eine grade aufgeh\u00e4ngte Duschkopff\u00fchrung eher dem Standard entspricht als eine leicht schr\u00e4ge, zum Beispiel. Was den Umbau bzw. die Vordachrenovation und die Instandsetzung der Herrentoiletten an der Schule betrifft, haben wir wenig Einfluss. Vergabe und Bauleitung sind nicht in unserer Hand, das ist im Kanton anders geregelt. Daf\u00fcr sind wir ja auch sehr dankbar, zumal ein Englisch-, Sport- oder Geografiestudium frei von Modulen zum Bau-Wesen abl\u00e4uft. Der Nachteil ist, dass wir nun ein St\u00fcck weit anderen ausgeliefert sind \u2013 und so stelle ich fest, dass man sich mitunter eben doch \u00e4rgern kann, auch wenn man selbst keinen direkten Einfluss nehmen kann. Wir hatten gehofft, nach den Sommerferien w\u00fcrden nur noch Arbeiten anstehen, die keinen L\u00e4rm verursachen. Im Moment muss aber aufgrund von Verz\u00f6gerungen immer noch gebohrt, geschliffen, geflext werden \u2013 und der Flammenwerfer \u00abFauchi\u00bb kommt auch auf gen\u00fcgend Dezibel, dass man ihn auch durch geschlossene Fenster gut h\u00f6rt. Zu den Verz\u00f6gerungen kam es, weil der Regen, auf den alle so lange gehofft hatten, am Freitag der ersten Schulwoche offenbar in \u00fcberraschendem \u00dcbermass kam und darum so viel Wasser den Weg in den Physik- und den Geografietrakt fand, dass es aus den Lampen tropfte (bzw. floss) und mit Eimern aufgegangen werden musste. In diesem Zusammenhang sind Gespr\u00e4che im Gang (oder am Sommerfest f\u00fcr die Neuen am Donnerstag) interessant, weil sie zeigen, dass praktisch alle, die je mit einem Bau oder Umbau zu tun hatten, eine Geschichte von einer schr\u00e4gen Duschstange oder einer anderen verkehrt montierten Halterung parat haben. Wie heisst das alte Sprichwort, das, wenn nicht vom Bau, so doch aus der Zimmermannszunft kommt? \u00abWo man hobelt, fliegen Sp\u00e4ne.\u00bb<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sch\u00f6n w\u00e4re, man k\u00f6nnte etwas gelassener damit umgehen, wenn einem wieder einmal so ein Span in die Quere kommt. Dies ist aber angesichts von Termindruck, Menge der Aufgaben, Komplexit\u00e4t des Anstehenden oder manchmal auch einfach mangelnder Lust, wieder einen gemachten Plan zu \u00e4ndern, nicht immer sehr einfach. Hierzu suchte ich auch nach Sprichw\u00f6rtern und Redewendungen und fand neben dem immer wieder sch\u00f6nen deutschen \u00abHumor ist, wenn man trotzdem lacht.\u00bb auch die gelungene, Oscar Wilde (wahrscheinlich f\u00e4lschlich) zugeschriebene, Sentenz \u00abLife is too important to be taken seriously.\u00bb \u2013 \u00abDas Leben ist zu wichtig, um ernst genommen zu werden.\u00bb Dem Vernehmen nach soll ab \u00fcbern\u00e4chsten Montag aber wirklich Schluss sein mit Emissionen akustischer und olfaktorischer (Fauchi hat auch Mundgeruch!) Art. Das ist auch wichtig, denn dann startet bei uns ja auch wieder die Pr\u00fcfungssaison, die gerade f\u00fcr Probezeitklassen zu gen\u00fcgend Stress f\u00fchrt. Da braucht es nicht noch zus\u00e4tzliches Kreischen, Flexen, Fauchen. Dies konnten wir der Bauleitung auch in aller Deutlichkeit sagen und wir sind hoffnungsvoll, dass es nicht zu weiteren Verz\u00f6gerungen kommt, die dann wieder L\u00e4rm zu Unzeiten nach sich ziehen.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine ruhige Woche w\u00fcnscht (sich und Ihnen)<br\/>Roland L\u00fcthi, Rektor<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/ict.kzu.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/260830_Wochenbrief-1.pdf\">Wochenbrief<\/a><a href=\"https:\/\/ict.kzu.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/260830_Wochenbrief-1.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gedanken zum Bauen, geschrieben kurz vor dem Unwetter vom 28. August \u2013 \u00fcber Baustellen, Sanit\u00e4rinstallationen und was am Ende \u00fcbrig bleibt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":583,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"single-hero.php","format":"standard","meta":{"_coblocks_attr":"","_coblocks_dimensions":"","_coblocks_responsive_height":"","_coblocks_accordion_ie_support":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-658","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wochen-news"],"featured_image_src":"https:\/\/ict.kzu.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/foto_kzu_6c0c164bd2b597ee32b68b8b5755bd2e-1.jpg","author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/author\/kato\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=658"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/658\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1556,"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/658\/revisions\/1556"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ict.kzu.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}