Weitere Wochenbriefe
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- 30.08.2026 «Ungerades»
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- 05.07.2026 «Mit den Augen der andern»
- 28.06.2026 «Ice, Ice, Baby»
- 21.06.2026 «Ein neues Gymi»
- 14.06.2026 «Bike to Work»
- 07.06.2026 «Von Küssen und Statuen»
Gedanken zu den 1. und 3. Klassen
Am Freitag war Reisetag, die neuen 1. und 3. Klassen fuhren auf die eintägige Schulreise – zum Glück war diese nicht auf den letzten Freitag angesetzt. Der hinterliess Einiges an Schäden und es gab auch Blessuren, die aber dem Vernehmen nach alle am Heilen sind. Beim Gang über den Schulhof staune ich, wie viele unserer runden Kunststofflampen das Bombardement überhaupt überlebt haben und die Kastanie schaut eigentlich auch wieder ganz gut aus. Nur, wenn man die Augen den Stamm hochwandern lässt, sieht man, wo der grosse Ast abgebrochen ist. Der Baumwerker war da und hat uns versichert, dass die Kastanie stehen bleiben darf. Ein ganz grosser Dank gebührt dem Hausdienst, der in den letzten Tagen grosse Mengen an Biomasse zu beseitigen hatte!
Die Neuen sind da! Ich nehme dies gerne zum Anlass mir ein paar Gedanken zu den 182 Kindern in den sieben neuen 1. Klassen und den 221 Jugendlichen in den neuen 3. Klassen bei uns zu machen. Dazu habe ich mir je eine Excel-Tabelle geben lassen, anhand derer ich etwas Statistik betrieb.
Schon die Unterscheidung «Kinder» und «Jugendliche» steht meinen Erkenntnissen zufolge auf wackligen Beinen, ist doch die jüngste 3.-Klässlerin ist gerade einmal zwei Tage älter als der älteste 1.-Klässler. Der Altersunterschied bei den 1. Klassen erstreckt sich über überraschende zwei Jahre und drei Tage, bei den 3. Klassen sind das eher zu erwartende drei Jahre und vier Monate – die kommen ja aus der 2. oder 3. Sekundarschule, aus dem Untergymnasium oder auch einmal aus dem 10. Schuljahr.
Die Untergymeler_innen reisen täglich aus 38 verschiedenen Gemeinden an, die Kurzgymnasiast_innen aus deren 41. Im Untergymi wohne 17% in Bülach, im Kurzgymi sind das 18%, am zweitmeisten vertreten ist in beiden Formaten Kloten, ab da ändert sich die Situation rasch: Embrach holt Bronze bei den Kurzgymasiast_innen, im Langgymi steht es nur noch auf dem 11. Rang. Interessant fand ich, dass im Kurzgymnasium doch 12 Jugendliche die einzigen aus ihrer Gemeinde sind – im Langgymnasium trifft das nur auf 7 zu.
Die Tabelle gibt noch mehr her, aber da kommt man dann schnell einmal in datenschutztechnisch heikle Gewässer. Bei den 1. Klassen gibt es einen häufigsten Namen, aber weil den nur drei tragen, muss er hier ungenannt bleiben. So viel sei verraten: Es ist, anders als bei den 3. Klassen, ein Mädchenname. Der häufigste Name im Kurzgymnasium bringt es auf vier Gleichnamige.
Die Zahlen sind schön und gut, viel schöner ist es, die neuen KZUler_innen leibhaftig auf dem Gelände zu haben. Am Mittwoch führte ein Klassenlehrer mit seiner 1. Klasse den Kennenlern-Postenlauf über das Schulgelände durch. Es hat etwas Erfrischendes, wenn zwei 1.-Klässlerinnen im gestreckten Galopp über den Schulhof auf einen zu rennen, um zu fragen, ob man wisse, wie die Gärtnerin heisst. (Ja, das weiss man.) Und am Donnerstag stand die 3j vor meiner Bürotür und fragte, ob ich ein Gipfeli haben möchte, sie hätten noch zwei übrig vom gemeinsamen Frühstück. Sehr nett, danke, 3j. Wie heisst es auf Englisch? You can only make a first impression once. Mein erster Eindruck von der 3j, wie von den anderen Neuen, die ich schon kennenlernen durfte, ist jedenfalls ein guter.
Eine gute Woche wünscht
Roland Lüthi, Rektor
Der Kanti-OL übrigens, eine feste Grösse im Sport-Schulkalender, findet diesen Herbst nicht statt: Es ist nach Hitzesommer und Hagelsturm zu gefährlich, im Wald zu trainieren.